Festsitzender Zahnersatz
Zahnimplantate in Krefeld
Zahnimplantate ersetzen fehlende Zahnwurzeln durch einen Titan- oder Keramikkörper, der mit dem Kieferknochen verwächst. Darauf setzen wir Krone, Brücke oder Prothese. Bei Dr. Koch & Kollegen planen wir die Implantatposition mittels 3D-Röntgen (DVT) und digitaler Vermessung mittels Intraoralscan. Den sichtbaren Zahnersatz fertigt unser eigenes Dentallabor am Ostwall. Die Einheilzeit liegt häufig bei etwa 8–12 Wochen – abhängig von Knochen und Region.
Für wen ein Implantat infrage kommt
Ein Zahnimplantat kommt infrage, wenn ein einzelner Zahn fehlt, mehrere Zähne ersetzt werden sollen oder eine Prothese besseren Halt braucht. Voraussetzung ist ein ausreichendes Knochenangebot, notfalls nach einem Aufbau. Ob ein Implantat für Sie geeignet ist, entscheiden wir erst nach Untersuchung und 3D-Röntgen (DVT). Wir orientieren uns dabei an den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI).
Als Alternative kommen je nach Befund auch eine Brücke oder eine Prothese infrage – welche Lösung für Ihre Situation sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen, ohne Vorfestlegung auf eine einzelne Option. Auch nach einem Zahnverlust vor längerer Zeit ist ein Implantat häufig noch möglich, sofern ausreichend Knochen vorhanden ist oder aufgebaut werden kann.
Auch bei mehreren fehlenden Zähnen oder einem zahnlosen Kiefer kann eine implantatgetragene Versorgung Halt und Kaufunktion deutlich verbessern. Wie viele Implantate sinnvoll sind und welche Versorgung darauf passt, klären wir individuell in einem ausführlichen Beratungsgespräch – gemeinsam mit Ihnen und auf Basis Ihres Befunds. Auch bestehende Erkrankungen wie unbehandelte Parodontitis oder ein unzureichend eingestellter Diabetes können die Planung beeinflussen und werden vor der Entscheidung berücksichtigt.
So läuft die Behandlung ab
Die Behandlung verläuft in klar abgegrenzten Schritten: von der Diagnostik mit 3D-Röntgen über das Setzen des Implantats unter örtlicher Betäubung bis zur Versorgung mit Krone, Brücke oder Prothese aus unserem eigenen Dentallabor am Ostwall. Zwischen Implantation und Zahnersatz liegt in der Regel eine Einheilzeit von mehreren Wochen.
- Befund und 3D-Planung: Untersuchung, 3D-Röntgen (DVT) und mittels Intraoralscanner zeigen Knochenangebot und Zahnstellung und bilden die Grundlage der Planung.
- Aufklärung und Kostenvoranschlag: Wir besprechen Ablauf, Alternativen und Kostenrahmen und erstellen Ihren individuellen Kostenvoranschlag.
- Setzen des Implantats: Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung; das Implantat wird in den vorbereiteten Kieferknochen eingesetzt.
- Einheilung: Häufig 8–12 Wochen, damit das Implantat fest mit dem Knochen verwächst.
- Freilegung, Aufbau, Zahnersatz: Nach der Einheilung folgen Freilegung und Aufbau; Krone, Brücke oder Prothese kommen aus unserem eigenen Dentallabor.
- Kontrollen und professionelle Reinigung: Gute Mundhygiene, regelmäßige Nachsorgetermine und PZR sind essentiell für die langfristige Stabilität des Implantats.
Von der ersten Diagnostik bis zum fertigen Zahnersatz vergehen je nach Fall mehrere Termine über einige Wochen bis Monate; wie viele genau, hängt von Einheilzeit und individuellem Befund ab. Zwischen den Terminen achten wir auf sorgfältige Wundpflege und regelmäßige Kontrollen, damit die Einheilung ungestört verlaufen kann.
Materialien und Diagnostik bei uns
Für den Implantatkörper verwenden wir in der Regel Titan; wer Metall vermeiden möchte, kann sich für Keramik entscheiden. Geplant wird ein Implantat in der Regel mit 3D-Röntgen (DVT) und mit einem Intraoralscanner statt dem klassischen Abdrucklöffel – für eine passgenaue, gut nachvollziehbare Planung.
Der digitale Scan ist für Sie angenehmer als ein klassischer Abdrucklöffel – deutlich seltener Würgereiz, kein Warten auf aushärtende Abdruckmasse – und liefert die Datenbasis für eine passgenaue Planung und Fertigung im eigenen Labor. Aus diesen digitalen Daten lässt sich bei Bedarf eine Bohrschablone erstellen, die eine sehr genaue Positionierung des Implantats auch in anspruchsvollen Situationen unterstützt. Alle Aufnahmen und Planungsdaten bleiben digital dokumentiert, sodass wir den Behandlungsverlauf jederzeit nachvollziehen und bei Kontrollterminen darauf zurückgreifen können.
Den sichtbaren Zahnersatz – Krone, Brücke oder Steg – fertigt unser eigenes Dentallabor am Standort Ostwall, in enger Abstimmung mit der Behandlung. Mehr zu unserer Diagnostik lesen Sie auf der Seite 3D-Röntgen, mehr zu Kronen, Brücken und Prothesen auf der Seite Zahnersatz.
Kosten und Krankenkasse
Ein einzelnes Implantat inklusive Aufbau und Krone liegt bei uns häufig zwischen etwa 1.800 und 3.500 Euro, ein Knochenaufbau kann zusätzlich anfallen. Diese Spanne ist eine Orientierung, kein Praxispreis – verbindlich ist ausschließlich Ihr individueller Kostenvoranschlag.
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt in der Regel keinen eigenen Implantat-Zuschuss, sondern den befundbezogenen Festzuschuss für die Regelversorgung – oft die Brücke. Zusatzversicherungen erstatten je nach Tarif einen Teil der Kosten. Bevor die Behandlung beginnt, erhalten Sie von uns einen schriftlichen Kostenvoranschlag mit allen voraussichtlichen Positionen, den Sie in Ruhe prüfen und gegebenenfalls mit Ihrer Kranken- oder Zusatzversicherung abstimmen können. So behalten Sie vor Behandlungsbeginn volle Transparenz über die zu erwartenden Kosten.
Nachsorge
Nach der Einheilung braucht ein Implantat vor allem sorgfältige Pflege und regelmäßige Kontrollen, ergänzt durch professionelle Zahnreinigung (PZR). Rauchen, unbehandelte Parodontitis oder eine schlecht eingestellte Allgemeingesundheit können die Haltbarkeit verschlechtern. Studien nennen für gepflegte Implantate häufig Zeiträume von 15–20 Jahren und mehr – eine Garantie über die Lebenszeit gibt es dafür nicht. In der Regel sehen wir Sie nach der Eingliederung des Zahnersatzes zu regelmäßigen Kontrollterminen wieder, meist im Rahmen Ihrer üblichen Vorsorge- und Prophylaxetermine.
Häufige Fragen
Fragen & Antworten
Wie lange dauert die Einheilzeit eines Zahnimplantats?
Die Einheilzeit liegt häufig bei etwa 8–12 Wochen. Im Unterkiefer ist sie oft kürzer, im Oberkiefer oder nach einem Knochenaufbau kann sie länger dauern. Erst wenn das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist, setzen wir den endgültigen Zahnersatz auf.
Tut das Setzen eines Implantats weh?
Das Implantat setzen wir unter örtlicher Betäubung; während des Eingriffs spüren Sie in der Regel keinen Schmerz. Danach können für einige Tage Schwellungen oder ein Druckgefühl auftreten, die sich gut behandeln lassen. Einen vollständig beschwerdefreien Verlauf können wir nicht versprechen.
Wie lange halten Zahnimplantate?
Bei guter Pflege und regelmäßigen Kontrollen können Implantate viele Jahre halten. Studien nennen häufig Zeiträume von 15 bis 20 Jahren und mehr. Rauchen, Parodontitis oder eine schlecht eingestellte Allgemeingesundheit können die Haltbarkeit verringern; eine Garantie über die gesamte Lebenszeit gibt es nicht.
Was kostet ein Zahnimplantat bei Dr. Koch & Kollegen?
Ein einzelnes Implantat inklusive Aufbau und Krone liegt bei uns zwischen etwa 1.800 und 3.500 Euro; das ist nur eine Orientierung, kein fester Praxispreis. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt in der Regel den befundbezogenen Festzuschuss für die Regelversorgung. Verbindlich ist ausschließlich Ihr individueller Kostenvoranschlag.
Brauche ich einen Knochenaufbau?
Ein Knochenaufbau ist nur notwendig, wenn das vorhandene Knochenangebot für ein stabiles Implantat nicht ausreicht. Ob das bei Ihnen der Fall ist, zeigt die 3D-Röntgenaufnahme (DVT). Wir bauen grundsätzlich nicht auf Verdacht auf, sondern nur nach entsprechendem Befund.
Kann ich mit Implantaten normal essen und sprechen?
Nach abgeschlossener Einheilung und fertigem Zahnersatz ist der Alltag mit Implantaten in der Regel wie mit den eigenen Zähnen geplant, auch beim Essen und Sprechen. Während der Einheilphase empfehlen wir, die betroffene Stelle zu schonen und bei Beschwerden Rücksprache mit uns zu halten.
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